Upcycling

Waste is only waste, if you waste it!

SINA hat sich dem Konzept “upcycling” angenommen. Dies geht über das Wiederverwerten hinaus und ist eine kreative Nutzung von Abfallmaterialien, um etwas Hochwertiges zu erschaffen.

Upcycling 100.000 PlastikflaschenIn Uganda gibt es kein Müllentsorgungssystem und alles wird vor der Haustür verbrannt. Dabei entstehen giftige Gase, die Gesundheit und Umwelt belasten. Ein Bewusstsein für diese Problematik besteht allerdings kaum.

Profit darf nicht durch Ausbeutung der Umwelt oder Gesellschaft entstehen und Erfolg darf nicht daran gemessen werden, wie viel Profit erwirtschaftet wird. Andernfalls ist eine nachhaltige Entwicklung schlicht nicht möglich. SINA gibt SchülerInnen ein Startkapital von 20 €, welches sie dann stetig durch ihr Projekt versuchen zu vermehren, aber dennoch die soziale und Umwelt-Komponente im Auge behalten. Um Projekte zu starten wird nicht immer Startkapital benötigt; man braucht Ressourcen. SINA und die SchülerInnen machen sich das zu Nutze, indem sie kostenlose Ressourcen wieder verwerten und aus Müll Dinge mit Wert erschaffen.Hausbau aus Plastikflaschen in Uganda

SINAs Lernräume werden durch Upcycling aus Plastikflaschen von SchülerInnen und MentorInnen gemeinsam gebaut. Die Flaschen werden mit Lehm gefüllt, komprimiert und mit einer Schnur zusammengebunden. Die Lücken werden mit Lehm aufgefüllt und wie ein normales Haus verputzt. Nach dem Anstrich ist ein Haus aus Plastikflaschen optisch nicht mehr von einem herkömmlichen zu unterscheiden. Im Inneren herrscht konstant eine angenehme Temperatur von 22 Grad.

House of PET plastic bottlesIn SINA wird dieser Bau von den Stipendiaten selbst durchgeführt, um ihre Kreativität zu entfachen und die vorherrschende Auffassung zu ändern, dass große Geldsummen notwendig sind um ein Unternehmen zu gründen. Die Stipendiaten lernen, dass Geld nicht zwangsweise benötigt wird, sondern dass primär Ressourcen gebraucht werden, die rundum kostenlos verfügbar sind, so wie Abfall. Aus diesem Grund fingen SINA-Stipendiaten an mit weiteren Upcycling-Ideen zu experimentieren. Das erste soziale Unternehmen welches 2014 aus SINA hervorging erfand Fußbodenlösungen aus Plastiktüten und Eierschalen (www.sengonzi.com) und konnte 2015 und 2016 große Fortschritte machen und Aufträge gewinnen.

Der Bau hat vor Allem aber die SchülerInnen inspiriert, über das konventionelle hinaus zu denken und Upcycling für sich zu nutzen. So arbeitet ein Team z.B. an der Wiederverwendung von Glas, ein zweites an der Herstellung von Schuhen und Schmuck aus alten Autoreifen und Stoffresten und ein drittes Projektteam baut Biogastoiletten, die tierischen und menschlichen „Abfall“ in Gas zum Kochen verwandeln.

Houses out of plasctic bottles

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